Fünf coole Drinks für den Sommer.

Immer wieder Aperol Spritz? Yannik Walter – Barchef aus dem GOLVET – empfiehlt Alternativen, die mindestens genauso gut erfrischen – und zu Hause leicht nachzumixen sind.

Blau wie ein Swimmingpool wäre er und süß wie ein Bum-Bum-Eis, aber eines mit Tequila. Mischte man einen Drink zusammen, der alle aktuellen Cocktailtrends bedient, dann würde er so aussehen und schmecken. Eine knallbunte Zuckerbombe mit Kopfschmerzgefahr. Gefallen würde so eine Mischung allerdings nur wenigen, glaubt Yannik Walter. Der Barchef des Berliner Sternerestaurants „GOLVET“ ist einer der renommiertesten Mixologen Deutschlands, gerade feierte er sein zehnjähriges Jubiläum hinter der Bar. Sein Sommerdrink Credo lautet schlicht: „Jeder sollte das trinken, was ihm Spaß macht.“ Er fügt hinzu: „Viele wünschen sich jetzt Säure und saisonale Aromen wie Kirsche und Rhabarber, aber die Hauptsache ist, dass das Getränk eiskalt ist und erfrischend schmeckt.“

Trends hin oder her, die unangefochtene Nummer eins, der Heiße-Tage-Liebling schlechthin sei nach wie vor Aperol Spritz. Was wohl auch an dem trügerischen Gefühl liege, man könne davon schon nachmittags zwei oder gar drei trinken und habe kaum Alkohol zu sich genommen. Doch zwei Aperol Spritz entsprechen ungefähr einem Martini, der als viel härter wahrgenommen wird.

Damit seine Gäste auch unbekannte Aromawelten entdecken, serviert Walter ihnen vor dem Bestellen drei bunte Alkoholdragees. Je nachdem, welches am besten schmeckt, empfiehlt die Barkarte des „GOLVET“ die passenden Cocktails. Mal etwas Neues probieren geht aber auch mit Walters fünf Drink-Empfehlungen für laue Nächte. Dafür hat er vier populäre Cocktails in seinem Stil nachgemixt – und einen, den Rose Pétillante, eigens für die Leserinnen und Leser der WELT kreiert.

 

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